Worte die Wörter wegfallen lassen

Jedes Mal aufs neue, leere ich mich
Und merke, das zu lange unbemerkte
Zu lange? Oder eigendlich, genau richtig!

Ich moechte es aufschreiben
Aber die Komplexität der Worte nicht übertreiben

Wir geben Wörter soviel Macht
Deshalb wird wahrscheinlich in unserer Gesellschaft soviel gedacht.

Als ob uns unsere limitierte Saetze weiterbringen,
Mir kommt es vor, als wuerde es uns fast ins unendliches Grübeln zwingen.

Mit Wörter ist es gefährlich einfach nur in Schwarz und Weiss zu denken
Und sich gegenseitig aus dem Moment zu lenken.

Die größte Ablenkungen in imaginaire, vergangene oder zukunfts – Geschichten und Rollen,
Immer wieder Pläne, warum dieser Moment nicht perfekt ist, und was wir noch alles wollen!

Wir haben schon alles, doch wollen immer mehr
Wir sind schon alles, aber suchen nach aussen so sehr…

Wer liebt hat keine Fragen,
Weil Liebe nicht in Worte ausdrückbar ist und es gibt dir nichts zu tragen!

Diese Liebe ist nicht romantisch,
Eher voller Unendlichkeit und gigantisch!
Sie hängt von keinem ab, es ist nicht nach aussen gerichtet
Wenn du tief genug darin sinkst, merkst du wie sie alles vernichtet,

Alles was du nicht wirklich bist lässt du los,
Du fühlst dich weder klein noch groß.

In jedem Moment fühlst du das Flüstern deines Herzens,
Nicht mit Worten oder Lärm, sondern in Ruhe und im Nichts,
Einfach in der Stille des Vertrauens.

-Sharudatti

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